BÜHNE Magazin 05/2026
- Sprache: Deutsch
- Schöne Vorstellung: Christopher Wurmdobler
- Der Satz: Astrid Lindgren
Die BÜHNE, die KI und vier Magazine für Sie
Ich bin im letzten Monat mit vielen Abonnent*innen ins Gespräch gekommen: nach Premieren, nach Programmpräsentationen und mit ein paar von Ihnen durch Telefonate, die ich immer führe, wenn uns jemand ein (Beschwerde-)Mail schreibt. Also: Sie schreiben, ich rufe zurück. Das geht schneller und hilft mir, einen unmittelbareren Eindruck zu bekommen. Ein paar Fragen kamen da immer wieder und daher beantworte ich sie hier in der großen Runde: Nein, wir arbeiten nicht mit der künstlichen Intelligenz. Alle Fotos, alle Texte, die wir schreiben, werden von uns selber produziert. Das einzige technische Hilfsmittel, das wir verwenden, ist ein Programm, mit dem unsere Interviews transkribiert werden. Aus. Alles andere wäre ein Affront gegenüber der analogen Kunst, über die wir berichten. KI-generierte Texte oder Fotos würden die BÜHNE-CI und unsere Glaubwürdigkeit zerstören. Die wiederum ist was nahezu Heiliges. Denn das Vertrauen der Bühnen in die BÜHNE führt dazu, dass wir Ihnen dieses Mal gleich vier Magazine anbieten können: einmal die klassische BÜHNE, dann eine BÜHNE für Rudolf Buchbinders Grafenegg Festival und eine für Maria Happels Festspiele Reichenau (beide in einem Magazin) und: Die Wiener Staatsoper hat ihr aufwendig produziertes Saison-Magazin der gesamten Auflage beilegt. Das ist ein inhaltlicher Mehrwert für Sie und für uns die Bestätigung, dass die BÜHNE eine Zielgruppe erreicht, die sonst niemand in diesem Segment hat. Sie – liebe Leserinnen und Leser – sind die Besten. Dankeschön.
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